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Psychosomatische Reha

In unserer psychosomatischen Abteilung behandeln wir überwiegend Patienten im Rahmen eines Antragsverfahrens. Dabei bieten wir unseren Patienten individuell erarbeitete Therapiekonzepte, um ihnen die Überwindung ihres persönlichen Konflikts zu ermöglichen. Eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Patient und Therapeut ermöglicht es, 

gemeinsam Lösungen zu den persönlichen Problemen des Einzelnen zu finden. Daher ist die intensive Betreuung und Beratung in geborgener, privater Atmosphäre ein grundlegender Bestandteil unseres Therapiekonzeptes.

Bei diesen Erkrankungen ist unser Psychosomatisches-Team für Sie da

 
  • Affektive Störungen 
  • Phobische Störungen
  • Angststörungen
  • Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen
  • Dissoziative Störungen
  • Somatoforme Störungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • Burn-Out 
  • Long-Covid Syndrom

 

Kontraindikationen:

  • Patienten, bei denen die Notwendigkeit einer Akutbehandlung im Vordergrund steht
  • Akut produktive Psychosen (Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen)
  • Persönlichkeitsstörungen mit vorwiegend soziopathischem und antisozialem Verhalten
  • Alle Patienten, die aufgrund von hirnorganischen Veränderungen oder durch die Ausprägung psychiatrischer Symptome kognitiv nicht in der Lage sind, von dem Setting einer stationären psychotherapeutischen Behandlung zu profitieren
  • Alkohol-, Drogen- u. Medikamentenabhängigkeit als Hauptdiagnose
  • Akute Selbst- und Fremdgefährdung

Therapieziele in der Psychosomatik:

  • Verbesserung der Lebensqualität
  • Die Balance zwischen Aktivität und Entspannung wieder herzustellen
  • (Wieder-) Aufbau und Stärkung des Selbstwertgefühls und der Selbstachtung
  • Minimieren der Einschränkungen bedingt durch die Erkrankung
  • Reintegration in das sozio-kulturelle Leben

Wesentliche Inhalte der Rehabilitation

Vorrangige Ziele der psychosomatischen Rehabilitation liegen im Aufbau und Stärkung des Selbstwertgefühls und der Selbstachtung und der damit verbundenen Verbesserung der Lebensqualität. Außerdem Minimierung der Einschränkungen bedingt durch die Erkrankung sowie Reintegration in das sozio-kulturelle Leben. Dabei versuchen wir die Balance zwischen Aktivität und Entspannung wieder herzustellen.

Unser intensiver und entsprechend für den Patienten individuell gewählter Therapieansatz kann schwerpunktmäßig verhaltenstherapeutischer oder tiefenpsychologischer Natur sein. Bei Bedarf erhalten Sie als Patient eine adäquate Psychopharmakotherapie.

Darüber hinaus ist es uns wichtig, dass Sie, im Rahmen der Psychoedukation, über Ihre Erkrankung aufgeklärt werden, sodass Sie zukünftig körperliche und seelische Warnsignale frühzeitig erkennen können.

Wir lassen Sie während Ihres Aufenthalts nicht allein und suchen gezielt den Kontakt und das Gespräch. Wir widmen uns mit viel Einfühlungsvermögen Ihrem Wohlbefinden, sodass Sie sich voll auf Ihren Genesungsprozess konzentrieren können.

Unsere Behandlungsschwerpunkte bilden die Störungsbilder Depression, Angst, posttraumatische Belastungsstörung, Burnout und Psychosomatisches Syndrom. In diesen Schwerpunkten erhalten unsere Patienten ihre störungsspezifisch und verhaltenstherapeutisch orientierte Behandlung.

In unseren Therapien bieten wir Ihnen eine Mischung aus Informationen, Psychoedukation, Anleitung zu Lösungsmöglichkeiten sowie Möglichkeiten zum Dialog an. Dabei beachten wir die individuellen Störungsbilder und die Vorerfahrungen, die unsere Patienten bereits gemacht haben.

Berufliche Wiedereingliederung

Während die ärztliche Einschätzung einer erfolgreichen Wiedereingliederung überwiegend auf medizinische Daten beruht, stützt sich die Selbsteinschätzung des Patienten hauptsächlich auf tätigkeitsbezogene Faktoren wie der Zufriedenheit mit der vorherigen Arbeitssituation oder negative Erwartungen bei erneuter Aufnahme der Tätigkeit. Um den Prozess der beruflichen Wiedereingliederung zu optimieren, werden Sie über die rechtliche Grundlage, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, dem betrieblichen Eingliederungsmanagement (bEM) und Formen der stufenweisen Wiedereingliederung informiert. 

Therapien

  • Psychotherapie
  • Sport- und Bewegungstherapie
  • Entspannungsmethoden
  • Ergotherapie
  • Physiotherapie
  • Ernährungsberatung